Geistes- & Sozialwissenschaft

eBooks aus dem Genre Geistes- & Sozialwissenschaft


„Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein“ von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher – Ein Lesebuch aus der alten Zeit: Zwischenbilanz oder schon das Fazit? Band 5

Systemerhaltende Macht ist in neoliberalen Systemen meist seduktiv organisiert: Sie verführt – dazu, sich einzufügen und unterzuordnen, ohne dass vorhandene repressive Strukturen überhaupt bewusst wären oder würden. Neoliberale Macht manifestiert sich nicht mehr (nur) in Strafe und/oder deren Androhung; der Einzelne macht sich vielmehr selbst zur Ware, die sich (und ihren Waren-, systemimmanent somit ihren wahren Wert) selbst kontrolliert und sich dadurch zum Objekt degradiert. Diese ebenso sublime wie effiziente Machtarchitektur, die den Neoliberalismus kennzeichnet und erst durch die Optionen der MindKontrol möglich wurde, entwickelte sich zum allumfassenden neo-liberalen Herrschaftsprinzip. Summa summarum erweisen sich neoliberale Theorien als ganz und gar interessen-gesteuert und werden nur dann propagiert und realisiert, wenn sie den Belangen neoliberaler Profiteure dienen. Divide et impera: Nach dieser Maxime versucht der Neoliberalismus, die Gesellschaft in Gruppen mit antagonistischen Interessen zu spalten; der eigentliche, substantielle Konflikt – der zwischen arm und reich – wird wohlweislich nicht thematisiert: Wer arm und krank ist trägt selber schuld. So marschiert der neoliberale Mensch im Gleichschritt, passt sich an, ist jederzeit und überall einsetzbar – sorgten in der Antike noch Sklaventreiber für eine maximale Ausbeutung der Unfreien, versklaven sich die des neoliberalen Zeitalters selbst. […]


Ex nihilo nihil fit – Die Lüge von der Evolution, die Mär, die Erde sei eine Kugel von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher – Ein Lesebuch aus der alten Zeit: Zwischenbilanz oder schon das Fazitt? Band 4

Der Briefwechsel des Herausgebers von „EIN LESEBUCH AUS DER ALTEN ZEIT: ZWISCHENBILANZ ODER SCHON DAS FAZIT?“, der einschlägige Briefwechsel – will meinen: die Korrespondenz zwischen mir, dem Autor und Herausgeber der nunmehr vorliegenden Buchreihe, und meiner Frau – will vor Augen führen, wie die Menschen, überall auf der Welt, indoktriniert werden. Er will vor Augen führen, wie umfassend die Menschen indoktriniert werden. Er will vor Augen führen, dass diese Indoktrination die Menschen hindert, die Realität zu erkennen. Er will schließlich vor Augen führen, dass hinter der gigantischen Gehirnwäsche – der wir von der Wiege bis zur Bahre ausgesetzt sind, der wir systematisch unterzogen werden – ein ebenso gigantischer Plan steht: Wir, die Menschen dieser Welt, sollen das – all das und nur das – als vermeintliche Wirklichkeit wahrnehmen und als angebliche Wahrheit realisieren, was uns unsere Oberen – aus eigenen Macht-Interessen – als Potemkinsche Dörfer und allgegenwärtige Truman-Show ad oculos demonstrant. Mit anderen Worten: Die kolossalen Lügen der je Herrschenden zu entlarven ist zentrales Element der viele tausend Seiten umfassenden Korrespondenz, des Briefwechsels des Herausgebers mit seiner Frau. Zwei dieser kolossalen Lügen sind die Mär von der Evolution sowie die Legende, die Erde sei eine Kugel. Diese beiden Lügen sind Sujet des 4. Bandes präsenter Reihe. […]


„So lasset uns … den Staub von den Schuhen schütteln und sagen: Wir sind unschludig an Eurem Blut“ von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher – Ein Lesebuch aus der alten Zeit: Zwischenbilanz oder schon das Fazit? Band 3

Das Aufbegehren gegen die (etablierte römisch-katholische) Amtskirche und die theologische Unterfütterung der Umwälzungsprozesse, die man eher als Revolution denn als Reformation bezeichnen muss, will meinen: die Zerschlagung alter und die Implementierung neuer kirchlicher wie weltlicher Strukturen und Autoritäten, diese grundlegende, radikale Umgestaltung der gesamten abendländischen Gesellschaft an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit war von so gewaltiger Dimension, dass es geradezu grotesk erscheint, Luther – und Luther allein – als spiritus rector des Geschehens zu bezeichnen: Er, Luther, war allenfalls das Sprachrohr, das Aushängeschild, war lediglich Popanz der Interessen, die andere, ungleich Mächtigere hinter den Fassaden vertraten und die Reformation zu nennen man später übereingekommen! Heutzutage muss man Marionetten wie Drosten und Wieler, wie Merkel und Spahn als maßgebliche Erfüllungsgehilfen bezeichnen, als Verräter am Volk, als Verbrecher an der Menschheit. Auch wenn sie nicht den Nachruhm eines Luther ernten werden. Auch wenn die Reformation nunmehr „Great Reset“ genannt und unter der Cover-Story einer angeblichen Pandemie implementiert wird, einer PLAN- und FAKEdemie, für die ein Husten- und Schnupfen-Virus verantwortlich sein soll, mit dem die Menschen seit tausenden und abertausenden von Jahren zusammenleben und das nur in selten Fällen Krankheitssymptome – harmlose zumal – hervorruft. […]


„… Gesetz und Freiheit ohne Gewalt“: „Die höchste Form der Ordnung“ von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher – Ein Lesebuch aus der alten Zeit: Zwischenbilanz oder schon das Fazit? Band 2

„Ich bin der Pfeil, der von der Sonne springt,
Und durch die Nacht der Zeiten schwirrend singt –
Muth hier, dort Trost, und Allen Heilung bringt:
Heil, wenn ihm Heilung ohne Tod gelingt!“

Weil die – durch einige Verbrecher, viele Helfer und unzählige Mitläufer – verursachte globale Katastrophe, für die „interessierte Kreise“, will meinen: Profiteure, Gesinnungslumpen und feige Ja-Sager einem Virus die Schuld zuweisen (wollen), immer mehr ihren Lauf nimmt, möchte ich – bevor eine weltweit um sich greifende Zensur meine Bücher nicht verbrennen, indes, in neuer, digitaler Zeit, deren Dateien löschen wird –, will ich, sozusagen als (vielleicht endgültiges, bestenfalls vorläufiges) Vermächtnis, das, was ich „zu Papier gebracht“, hier zusammenfassen, um es der Nachwelt zu überliefern: auf dass Historiker, dermaleinst, sich ein Bild machen können, was ich gefühlt, was ich gedacht, was für mich und viele andere in alter Zeit noch Sinn gemacht, was ich verkündet, unverhohlen, bis Gates und andere Verbrecher die Freiheit, unsre Würde uns gestohlen, bevor sie uns verfolgt, geimpft, getrackt, so dass mehr als die Hälfte aller Menschen auf dieser unsrer, auf unsrer wunderbaren Welt verreckt. […]


„… dass die Welt zwischen den Liebenden verbrannt ist“ von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher – Ein Lesebuch aus der alten Zeit: Zwischenbilanz oder schon das Fazit? Band 1

„In der Leidenschaft, mit der die Liebe nur das Wer des anderen ergreift, geht der weltliche Zwischenraum, durch den wir mit anderen verbunden und zugleich von ihnen getrennt sind, gleichsam in Flammen auf. Was die Liebenden von der Mitwelt trennt, ist, dass sie weltlos sind, dass die Welt zwischen den Liebenden verbrannt ist.“
Nachdem ich in den letzten sechs Jahren fünfundsiebzig Bücher geschrieben habe (allein in den letzten achtzehn Monaten – geradezu mit dem Mute der Verzweiflung, das heraufziehende Inferno erahnend – fast vierzig) und weil, in der Tat, die durch wenige Verbrecher, viele Helfer und unzählige Mitläufer herbeigeführte globale Katastrophe, für die interessierte Kreise einem Virus die Schuld zuweisen (wollen), immer mehr ihren Lauf nimmt, möchte ich – bevor eine weltweit um sich greifende Zensur meine Bücher nicht verbrennen, indes, in neuer digitaler Zeit, deren Dateien löschen wird –, will ich, sozusagen als (vielleicht endgültiges, bestenfalls vorläufiges) Vermächtnis, das, was ich „aufs Papier gebracht“, hier zusammenfassen, um es der Nachwelt zu überliefern: auf dass Historiker, dermaleinst, sich ein Bild machen können, was ich gefühlt, was ich gedacht, was für mich und viele andere in alter Zeit noch Sinn gemacht, was ich verkündet, unverhohlen, bis Gates und andere Verbrecher die Freiheit, unsre Würde uns gestohlen, bevor sie uns verfolgt, geimpft, getrackt, so dass mehr als die Hälfte aller Menschen auf dieser unsrer, auf unsrer wunderbaren Welt verreckt. […]


Was bleibt vom Mensch im Post-Humanismus? (Band 2) von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher – Überwachung und Mindkontrol, Eugenik und Transhumanismus sowie die digitale Transformation unserer Gesellschaft

Band 2

Transhumanisten beschäftigten sich mit Eugenik und deren Grenzgebieten, sie beschäftigen sich mit regenerativer Medizin und dem Züchten menschlicher „Bestandteile“ (von Haut über Gliedmaßen bis zu menschlichen Organen), sie beschäftigen sich mit der Transplantation sämtlicher Körperteile (und mit ernsthaften Überlegungen sowie Vorbereitungen, menschliche Gehirne zu transplantieren); sie beschäftigen sich mit allen nur denkbaren (weiteren) Eingriffen ins menschliche Erbgut (mit dem Ziel, „trans“-humane Menschen zu züchten), sie beschäftigen sich mit dem Einbau künstlicher Sinnesorgane zum Zwecke der Verbindung von Mensch und Maschine, also mit der Schaffung von Cyborgs; sie beschäftigen sich mit der digitalen Speicherung menschlichen Bewusstseins in Computern und mit der Her- und Bereitstellung von Gehirn-Bewusstsein-Computer-Schnittstellen (Brain-Computer-Interfaces), sie beschäftigen sich (somit auch) mit der Entwicklung von „Super-Intelligenz“; sie beschäftigen sich, nicht zuletzt, mit Nanotechnologie und nanotechnologischen Biotechnologien, mit Kybernetik, mit Kryonik u.v.a.m. […]


Was bleibt vom Mensch im Post-Humanismus? (Band 1) von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher – Überwachung und Mindkontrol, Eugenik und Transhumanismus sowie die digitale Transformation unserer Gesellschaft

Band 1

Schon 2012 lag der Bundesregierung das Drehbuch zur derzeit stattfindenden (Corona-)PLANdemie vor; eine solche „Pestilenz“ (nach all den getürkten „Seuchen“ zuvor) erahnend hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits ein Medikament zum Patent angemeldet, das eine FAKEdemie durch Unterbrechung der Infektionsketten verunmöglicht hätte – das, was aus dem Plan der herrschenden „Eliten“ und aus meiner Patentanmeldung wurde, müssen Millionen, müssen Milliarden von Menschen nun weltweit ertragen: Geradezu pathognomisch herrscht in unseren Tagen eine Pseudowissenschafts-Gläubigkeit, sozusagen als Glaubensbekenntnis einer „neuen Zeit“. Der von Corona. In der – nach Goebbels – gilt: „Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug … [erwähnt], werden die Leute sie am Ende glauben.“ Und ihre Folgen – mehr volens als nolens – ertragen. Von solch „neuen“ Lehren in einer vorgeblich „neuen Zeit“, die mit Überwachung und MindKontrol, mit Eugenik und Trans-Humanismus, die mit der totalen digitalen Transformation unserer Gesellschaft aufs engste verbunden, die gleichsam der Prototyp einer hybriden Kriegsführung und eine Kriegserklärung an und gegen die gesamte Menschheit sind, handelt vorliegendes Buch. Und vorliegende Reihe. Die – folgerichtig, ultimativ – die Frage stellen: Was bleibt vom Mensch im Trans-Humanismus, in einer post-humanen Zeit? […]


Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaft – wie Framing und Wording Gesellschaft und Wirklichkeit schafft von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher Umfang: PDF 326 Seiten, ePUB 266 Seiten Sprache: Deutsch Erschienen 1. Auflage Juli 2020 Preis: 8,99€ ISBN: 978-3-95963-730-5 (ePUB) ISBN: 978-3-95963-731-2 (Mobipocket) ISBN: 978-3-95963-732-9 (PDF) eBook Format:  PDF  ePUB  Mobipocket Nobelpreisträger – Mythos und Wirklichkeit: Kompendium Band 4, Teilbände 1-6 Oft glauben Wirtschafts-“Wissenschaftler“, dass sie menschliches Sein mathematisch-statistisch erfassen und beurteilen können; […]


John Forbes Nash Jr. – „A Beautiful Mind“ oder Mindkontrol? von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher – Nobelpreisträger – Mythos und Wirklichkeit
Band 4: Träger des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften
Teilband 6

1994 wurde John Forbes Nash Jr. für seine „bahnbrechende Analyse eines Gleichgewichts in der nicht-kooperativen Spieltheorie“ mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet; vereinfacht lässt sich die Spieltheorie als eine abstrakte Form strategischen Denkens darstellen, die Abstrahierung funktioniere am besten im stark vereinfachten Rahmen eines Spiels und helfe, die Dynamik strategischer Entscheidungen (namentlich in Wirtschaft und Politik) besser zu verstehen. Erhebt sich die Frage, ob die gefakte Corona-“Pandemie“ des Jahres 2020 (auch) mit sol­chen spiel- und plantheoretischen Methoden vorbereitet, inszeniert und realisiert wurde!
Jedenfalls: „Menschliches Handeln wird von digitalen Systemen vermehrt spieltheoretisch modelliert … Das Problem sol­cher Modelle liegt darin, dass sie produzieren können, was sie beschreiben.“ Was dazu ausgenutzt wird, das Ergebnis zu erzielen, das man erreichen will: Die Spieltheo­rie ist neoliberale Zweck-Wissenschaft; „Gordon Tullock … verwendet das Wort vom ´Imperialismus der Ökonomie´.“
Früh interessierten sich auch Geheimdienste für die Spieltheorie; insofern sind die Verbindungen von Nash Jr. namentlich zu CIA und NSA sowie zur RAND-Corporation (Thinktank des Militärisch-Industriellen Komplexes) von Bedeutung. In der breiten Öffentlichkeit wird jedoch ein Bild von Nash gezeichnet, das durch Filme wie „A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn“ geprägt wurde und nichts von seinen Verstrickungen in Geheimdienste sowie in deren MK-Ultra-Programme enthüllt, vielmehr das Narrativ eines Wissenschaftlers erzählt, der eine psychische Erkrankung (Schizophrenie) durchlebt und (mit Hilfe der liebevolle Unterstützung seiner Ehefrau) im Lauf vieler Jahre bewältigt. Fakt indes ist, dass Nash ab 1950 an der RAND-Corporation mit geheimen Forschungsarbeiten betraut war und seit 1955 auch engen Kontakt zur NSA hatte. 1959 schließlich erkrankte er (angeblich oder tatsächlich) an Schizophrenie und wurde jahrzehntelang mit all den „Segnungen“ therapiert, welche die Psychiatrie zu bieten hat; es gibt gleichwohl Anhaltspunkte dafür, dass Nash – aufgrund benannter Geheimdienstverstrickungen: Wer mit dem Teufel ins Bett geht, darf sich nicht wundern, wenn er mit Beelzebub wach wird – Opfer von MK-Ultra-Experimenten wurde, die ihrerseits die Symptome hervorriefen, die man im offiziellen Narrativ einer Schizophrenie zuschrieb. „Wurde … Nash [schließlich] durch einen Autounfall ermordet? … Es ist [jedenfalls] anzunehmen, dass die Diagnose [Schizophrenie] zur Vertuschung des Umstands diente, dass [er] ein frühes Opfer des MKUltra-Programms der CIA war …“


Der ökonomische Imperialismus des Gary S. Becker. Oder: Die neoliberale Ökonomie des Alltags von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher – Wie der Neoliberalismus unser aller Leben durchdringt

Der Mikroökonom Gary S. Becker (Nobelpreisträger des Jahres 1992) versuchte den Brückenschlag zwischen Ökonomie, Psychologie und Soziologie und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der „Rational-Choice-Theorie“; das neoklassische Konzept der Wirtschafts-“Wissenschaften“ trieb er auf die Spitze, indem er den ökonomischen Ansatz zur Erklärung individuellen wie gesellschaftlichen Lebens und Zusammenlebens methodisch verabsolutierte und behauptete, alle menschlichen Entscheidungen ließen sich nur ökonomisch, und zwar „über eine Kosten-Nutzen-Funktion herleiten und erklären“. Becker, der Neoliberalismus schlechthin reduzieren den Menschen somit auf einen homo oeconomicus; alles, was sich marktliberalen Mechanismen nicht unterordnet, wird eliminiert. Notfalls auch der sich widersetzende Mensch selbst. Und Hemmungen, die zu entsorgen, die sich neoliberalen Prinzipien verweigern, sind gering, offene wie versteckte, verdeckte und hybride Arten der Kriegsführung sind an der Tagesordnung: um der neoliberalen Idee zum Erfolg zu verhelfen. Koste es, was es wolle.
Dies sind die (gedanklichen, ideologischen) Zusammenhänge, in denen sich Marktliberale wie Gary Becker bewegen. Die dann, ultimativ, mit dem Nobelpreis geehrt werden. Wenn sie entschieden genug, rücksichtslos genug, willfährig genug die Masse der Menschen belügen und betrügen, sie in erwünscht neoliberalem Sinne manipulieren. Derart wurde „der Neoliberalismus“ – in den letzten achtzig und verstärkt seit den 1970-er Jahren – implementiert. Etabliert. Nach und nach. Mehr und mehr. Auf den Weg gebracht, tatkräftig unterstützt von Steigbügelhaltern der Macht wie Gary Becker. Der einen, der „seinen“ ökonomischen Imperialismus – verniedlichend auch als Ökonomie des Alltags bezeichnet – entwickelte: Jeder wird zum Humankapital, zu einem Bilanzposten im globalen neoliberalen Monopoly; so hat „der Neoliberalismus“ aus den Menschen gefügige Herdentiere gemacht, zur Schlachtbank bereite Schafe, die sich bereitwillig hinter´s Licht führen lassen. Auch im Kontext einer vorgeblichen Seuche. Die Ökonomisierung des Alltags, die Ökonomisierung unseres Denkens und Fühlens, die Ökonomisierung (nicht nur) der (normativen) Wissenschaften ist allumfassend und ubiquitär geworden; wehren wir uns deshalb. Mit all unseren Kräften. Wenn wir diesen Kampf verlieren, werden wir auf unabsehbare Zeit die Sklaven derer sein, die sich diesen „ökonomischen Imperialismus“ auf ihre Fahnen geschrieben haben. Und eine Neue Weltordnung anstreben. Resp. gerade dabei sind, diese umzusetzen. Unter dem Deckmantel einer angeblichen Seuche. Durch ein Hustenvirus – o sancta simplicitas. Sinistra!


Nobelpreisträger, der Neoliberalismus und unsere „neue“ Lebenswirklichkeit. In Zeiten von Corona von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher – Nobelpreisträger – Mythos und Wirklichkeit
Band 4: Träger des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften
Teilband 4

1986 wurde der Nobelpreis für Wirtschafts-“Wissenschaften“ an James McGill Buchanan Jr. vergeben; Buchanan gilt als Pionier der Neuen Politischen Ökonomie, also jener Disziplin, die politische Strukturen und Entscheidungsprozesse mit Hilfe der Wirtschaftswissenschaften zu erklären versucht und sich durch die Bezeichnung „neu“ sprachlich-deklaratorisch von der klassischen Politischen Ökonomie – der Volkswirtschaftslehre resp. Nationalökonomie – abgrenzt. Buchanans erklärtes Ziel war es, den Wirtschaftswissenschaften ihre Bedeutung als politische Wissenschaft (Nationalökonomie) wiederzugeben und – anknüpfend an die Vertragslehre von Thomas Hobbes – den von ihm vertretenen ökonomischen Liberalismus als politische Philosophie zu begründen. „Zusammen mit Gordon Tullock legte er 1962 mit ´The Calculus of Consent´ den Grundstein für die Public-Choice-Schule, auch ökonomische Theorie der Politik genannt. Politiker sind in diesen Modellen nur zweitrangig am Wohl der Wähler interessiert …“ Ahnlich August von Hayek und Milton Friedman hatte auch James M. Buchanan einen kaum zu überschätzenden Einfluss auf Implementierung und konkrete Umsetzung marktradikaler neoliberaler Ideen; u.a. beriet auch er Chiles Diktator Pinochet. Letztlich war Buchanan ein Bindeglied zwischen dem Neoliberalismus als ultimativer Form eines zügellosen Kapitalismus´ und einer noch rigoroseren Ideologie, die ein absolutes Primat des Eigentums fordert, die eine uneingeschränkte Verfügungsgewalt der Herrschenden postuliert: über all das, was sie, letztere, sich zusammengeraubt haben und worüber sie – nach Gutdünken, ohne irgendwelche Einschränkungen durch gesellschaftliche Normen – bestimmen wollen.
Die Ereignisse im Zusammenhang mit der gezielten und weltweiten Inszenierung eines Virus´, das vornehmlich Husten, Schnupfen und Heiserkeit hervorruft, den Menschen indes als tödliche Seuche verkauft wird, die aktuellen globalen Verwerfungen unseres Wirtschafts- und Gesellschafts-Systems (die – vorgeblich – die Folgen einer so genannten Pandemie, in Wirklichkeit jedoch, längst überfällig, im Sinne neoliberaler Macht- und Ressourcen[um]verteilung vonstatten gehen) sind von derart gewaltiger Auswirkung auf unser aller Leben, dass es vonnöten ist, (vorab kursorisch) dazu Stellung zu nehmen und den Zusammenhang aufzuzeigen zwischen der neoliberalen Ideologie des Tarnen und Täuschens, des Lügens und Betrügens und den aktuellen gesellschaftlichen Anstrengungen zur Implementierung einer Neuen Weltordnung, an der, seit je und in entscheidendem Maße, auch Nobelpreisträger – nicht zuletzt solche der Wirtschafts-“Wissenschaften“ – mitwirken.


The Chicago School Of Economics von Richard A. Huthmacher

Autor: Richard A. Huthmacher – Kaderschmiede und Brutstätte: Für Nobelpreisträger. Und den Neoliberalismus

Nobelpreisträger – Mythos und Wirklichkeit
Band 4: Träger des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften
Teilband 3

Friedrich August von Hayek und Milton Friedman, die beiden Granden des Neoliberalismus´ – der eine wie der andere aufs engste mit den Strukturen von Herrschaft, Macht und Repression verbunden, mehr noch: in dieselben, zutiefst, verstrickt –, (be)gründeten die Mont-Pèlerin-Gesellschaft und die Chicago School of Economics. Bisher erhielten allein acht Mitglieder der genannten Gesellschaft und gar neun der School of Economics den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften; rechnet man alle Professoren zusammen, die an letzterer lehr(t)en und die vor, während oder nach dieser Tätigkeit mit dem (Wirtschaftswissenschafts-)Nobelpreis ausgezeichnet wurden, kommt man auf die stattliche Zahl von 24 Preisträgern. Insofern ist unbestreitbar, wessen geistige Oberhoheit im wirtschafts-“wissenschaftlichen“, will meinen: wirtschafts-ideologischen Bereich herrscht und wer diese, die absolute Vormacht, vertritt: Die „Chicago-Boys“! Mit Fug und Recht kann man die Chicago School of Economics mithin als die Kaderschmiede des Neoliberalismus bezeichnen.

In den mehr oder weniger klugen Modellen benannter Nobelpreisträger wird der Mensch in seinem Sein, in seinen Gedanken, Werten und Gefühlen, in seinen Hoffnungen, Wünschen und Sehnsüchten auf „Human Resources“ reduziert, auf „Humankapital“; oft beschreiben sie, die Wirtschafts-Nobelpreisträger, nur das, was andere – mit ein paar gesellschaftswissenschaftlichen Grundkenntnissen oder allein mit ihrem gesunden Menschenverstand – auch sehen. Einfacher sehen. Klarer sehen. Oder aber ganz anders sehen. Weshalb es um eine Sichtweise geht. Um nicht mehr, nicht weniger. Indes nicht um Wissenschaft. Allenfalls um pseudowissenschaftliche Schein-Begründungen.
Nicht selten benutzen sie, die Preisträger, hochkomplexe mathematische Formeln. Indes: Die Mathematik erklärt nicht das Leben: Leben wird durch Leben erklärt. Und diejenigen – ob nun Nobelpreisträger oder auch nicht –, die uns das Leben mit Formeln erläutern wollen, haben die Menschen und unsere (jeweilige) Gesellschaft nicht verstanden. Oder sie handeln wider besseres Wissen. Aus Eigennutz, im Auftrag, im Sinne eines Narrativs, einer Agenda. Der des Neoliberalismus´. Worüber – Narrativ, Agenda, Framing und Wording – in diesem Buch zu berichten.